Bischoffsheim im Elsass Kloster Cuvent de Bischberg

Herbstreise 2019

9.9.2019- 11.10.2019
Km gefahren: 3621

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Route

01.09.2019 22:09

Wir planen schon die nächste Reise

Wohin es geht, das steht grad noch in den Sternen. Als erstes Etappenziel haben wir an Le

Stellplatz am Lac im Pont Jeanson

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Pont Jeanson in den Vogesen gedacht. Geplante Abfahrt: 9.9.2019
für ca 5 Wochen...…..

Weiter Pläne werden geschmiedet.

16.10.2019 10:29

Reiseroute so wie sie dann herauskam

Km gefahren total:     3621      (27602-31223)
 
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09.09.2019 22:16

Tag 1 - Oberkulm - Le Pont Jeanson

Montag, 9.9.2019
Km gefahren:   219      (27602-27821)
Wir sind am 12.00 Uhr Highnoon abfahrtbereit. Marta schaut zum Mietzi, Dixie begleitet

Blick auf den selbstgebauten See im Areal

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uns. Und unsere lieben Nachbarn usem füfi winken uns gute Fahrt zu. Das ist immer so schön!

Jetzt geht's los. In Richtung Basel, Mulhouse, Epinal über den Col de Bussang. Diese Strecke kennen wir schon - sind wir schon öfters gefahren in Richtung Benelux - ist immer wieder schön zum Fahren, das Wetter spielt mit und wir sind speditiv an der Mosel, noch im Elsass.
Dort halten wir kurz an und nehmen um halb zwei kurz ein Versper ein und fahren dann weiter in die Vogesen (Lorraine) bis Remiremont, wo schon der erste "Poschti-Halt" ansteht. Wir haben einen leeren Kühlschrank und der wird nun etwas angefüllt...…

Wir erreichen das grosszügige Privatareal Le Pont Jeanson in Bellefontaine unserer Gastgeber pünktlich wie abgemacht und werden mit einem Apéro begrüsst. 
Es wird spät, bis wir dann mit vielen Eindrücken des Tages müde in die kuscheligen Pixxelbetten fallen (doch noch heizen - es ist kühl geworden).
10.09.2019 20:25

Tag 2 - Le Pont Jeanson - Châtenois

Dienstag, 10.09.2019
Km gefahren:         110   (27821-27931)
Ein wunderschöner Morgen mit Sonnenschein begrüsst uns und wir beschliessen, weiter in

Châtenois im Elsass

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Richtung Elsass zu ziehen. Wir planen ja "vorewägg" und so ist die Idee geboren, dass wir die Richtung nach Osten einschlagen. Wir überqueren die Vogesen nach St. Marie aux Mines nach Chatenois. Ein lauschiges elsässer Städtchen mit einer alten Burgruine und einer sehr schönen farbigen Kirche und einer lauschigen Altstadt.

Wir sind zum Glück bei Zeiten auf dem Stellplatz und es gibt noch genügend Plätze frei. Dann touren wir mit den Flyern in den Weinreben und dem Städtchen herum und genehmigen uns ein kleines Apérööli im Stadtcafé. Sehr romantisch und idyllisch.

Als wir auf den Stellplatz zurückkommen, ist er ober plattvoll - unglaublich, wie viele Gleichgesinnte unterwegs sind. Und es ist doch nicht wirklich Ferienzeit...….. Wir sind also nicht alleine unterwegs.

Bin ja gespannt, wie das im weiteren Verlauf aussieht. Rechtzeitig vor Ort sein, dann wird's schon klappen. Mir finde jo immer es Plätzli ……. (smile)
11.09.2019 20:52

Tag 3 - Châtenois - Bischoffsheim

Mittwoch, 11.09.2019
Km gefahren:   48   (27930-27978)
Heute ist unser erstes Ziel Andlau. Dort soll ein Markt sein. Das ist ja super - Markt ist

Spezialplatz beim Kloster Cuvent du Bischenberg

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immer gut. Na dann los. Kurzer Weg von Châtenois durch alle kleinen pitoresken Dörfchen des Elsasses. Das Wetter macht tiptop mit - bestes Reisewetter für das Pixxelteam.
In Andlau angekommen muss Willi den Rückfahrspiegel (Monitor) neu befestigen, weil er mit dem Kopf drangestossen und heruntergefallen ist. Ich erkunde unterdessen den Markt: ganze drei Stände erwarten mich - das ist ja süss. Ich kaufe beim Gemüsestand leckere Muscat-Trauben und schöne Landeier. Beim Bäcker hole ich noch ein Brot und eine süsse Ueberraschung für William, der unterdessen den Lapsus mit dem Monitor behelfsmässig repariert hat.

Dann geht's weiter nach Obernai, wo, laut Aussage einer netten Dame, morgen ein sehr grosser Markt stattfinden wird - das wollen wir uns dann anschauen gehen. In Obernai ist aber der Stellplatz leider mit einer sich im Aufbau befindenden Ausstellung total belegt und wir weichen auf einen Platz beim nahegelegenen Kloster Cuvent Bischenberg aus. Willi hat diese Angaben im Camper Kontakt gefunden.

Wir haben hier nach einem etwas schwierigen Anfahrtsweg einen wunderbaren Platz gefunden mit einer hammermässigen Aussicht über das Elsass bis nach Strossbourg. Und wir sind da ganz alleine...….. (smile)

Kurz nach dem Mittagessen kommt dann ein kleiner älterer Herr, der uns ganz anständig erklärt, dass hier kein Stellplatz ist, sondern wir auf einem privaten Grundstück des Klosters stehen. Uppps…..

Wir sind etwas überrascht, weil die Adresse doch im Camperkontakt als Stellplatz eingetragen ist. Wer jetzt diesen Stellplatz im App sucht wird bemerken, dass dieser Eintrag gelöscht worden ist (siehe Link). Speziell....

Ich schlage nun vor, dass wir direkt ins Kloster gehen und diese Sachlage  klarstellen. Gesagt, getan.
Resultat: wir sind herzlich willkommen und dürfen ausnahmsweise bis morgen stehenbleiben. Wir bekommen sogar noch frisches Kloster-Wasser, um unseren leeren Wassertank aufzufüllen. Wie nett ist dass denn.

Hier haben wohl wieder unsere lieben geistigen Helfer Hand angelegt - mich hat's jedenfalls mega gefreut, dass wir diese seltsame Situation so toll haben lösen können: jetzt geniessen wir diesen privaten privilegierten Stellplatz beim Kloster Bischenberg umso mehr - vielen Dank!
  • street fotos obernai

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  • fotograf vor gugelhopf

  • gugelhopf

  • street fotos obernai

  • street fotos obernai

  • street fotos obernai

12.09.2019 21:59

Tag 4 - Bischoffsheim - Gängenbach

Donnerstag, 12.09.2019
Km gefahren:   42  (27978-28036)
Am morgen radeln wir mit den Velos nochmals nach Obernai zum Markt- Wir kennen ja

Erinnerung an den super Platz beim Cuvent Bischenberg in Bischoffsheim Elsass

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den Weg schon. Wir durchstöbern den heimeligen Mark in der City und nach einem leckeren Käffchen dann kehren wir mit einem kleinen Mitbringsel für die Klosterbrüder zum Spezial Stellplatz zurück. Wir wollen uns ja noch gebührend bedanken.
Willi lässt dann noch die Drohne kurz steigen und macht ein tolles Flugbild.

Dann fahren wir weiter nach Gängenbach im Schwarzwald, wo wir kurz den Monitor wieder richten lassen wollen, denn in der jetzt fixierten Stellung sieht man leider nicht viel. Willi hat dort eine Dometic Werkstatt gefunden, die das wohl besser hinkriegen. Und so war es auch. Kurz ein Griff und das Ding sitzt wieder richtig - superfreundliche Bedienung, vielen Dank.

Dann bleiben wir in Gängenbach auf dem Stellplatz, den wir ja schon von letzten Jahr her kennen. Das Wetter ist sommerlich warm und wir können hier auf dem grosszügigen Platz die Schafzäunung für Dixie testen. Das klappt bestens. Gute Idee, so wissen wir immer, wo Dixie ist und sie kann nicht mehr unter den Pixxel kriechen (das tut ihr nicht gut). Hätten wir schon lange so machen können..... (smile) - ist echt entspannend.

Wir radeln noch kurz durch das schmucke Städtchen und kaufen ein paar Kleinigkeiten (Bier und und Suure Moscht) ein.

Ein toller Tag geht mit einem wunderbaren Vollmondaufgang zu Ende - schauen, ob wir schlafen können,,,,,,,

13.09.2019 21:12

Tag 5 - Gängenbach - Dietingen Rottweil

Freitag, 13. 09.2019
Km gefahren:   84   (28036-28110)
Ein wunderbarer Morgen erwacht und wir fahren mit den Velos nochmals nach

Stadtbummel in Gängenbach mit bunter Kuh (im Vordergrund) und Fotografin

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 Gängenbach rein. Es lohnt sich schon, dieses Städtchen zu inspizieren. Schöne Häuser, Blumen und Sonnenschein mit vielen Restaurants, wo schon viele Leute sich einen Kaffee gönnen. So auch wir - ist halt einfach schön und wir schätzen es, dass wir das so erleben dürfen.

Gegen Mittag ziehen wir weiter in Richtung Rottweil nach Dietingen, wo Willi unsere nächste Location ausgesucht hat. Ein sehr grosser gut gepflegter Stellplatz erwartet uns.
Es ist unterdessen sehr warm geworden. Willi geht ins Mineralienmuseum, das gleich neben dem Stellplatz gelegen ist und Dixie und ich chillen friedlich vor dem Pixxel.

Am späteren Nachmittag gehen wir dann auf eine kleine Radtour im Neckargebiet. Hier vor Rottweil steht ein 230 m hoher Turm der Firma Theissenkrupp mit einem schnellen Lift innendrin - Willi will da rauf. Also fahren wir dahin und Willi macht die Fahrt hinauf: eine Mega Aussicht (siehe Fotos). Ich bleibe lieber am Boden.....
Dann noch nach Rottweil ins Städtchen, das sehr steil angelegt ist, ähnlich wie Bad Töiz.

Das Wetter ist einfach hammerhaft und es herrlich, mit den Velos durch die Gegend zu kurven. Dixie erwartet uns im Pixxel und ein schöner Tag geht dann mit einem formidablen Sonnenuntergang zur Neige.

15.09.2019 12:43

Tag 6 - Dietlingen Rottweil - Bad Dürrheim

Samstag, 14.9.2019
Km gefahren: 35  (28110-28145)
Der Morgen in Dietlingen ist angenehm, etwas bewölkt und so machen wir uns noch auf

Dietlingen Stellplatz am Morgen früh (Willi mit Drohne unterwegs)

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eine längere Radtour an den Neckar runter. Herrliche Radwege, man könnte ewig fahren - mit den Flyern sowieso. Ca 40 Km legen wir zurück und kehren auf dem Rückweg nochmals beim Theissenkrupp-Mast Kaffee ein.

Dann eine kurze Siesta auf dem sehr angenehmen Stellplatz in Dietlingen, wo nur rund 10 Fahrzeuge auf dem sehr grossen Areal stehen.

Wir fahren dann weiter nach Bad Dürrheim, wo wir zwei Tage bleiben und uns das tolle Angebot zu Nutze machen, dass man pro Tag (Stellplatzgebühr 17 Euro) drei Stunden ins Solemar Solebad gehen kann und die Therme nutzen kann. Das ist wirklich ein Superangebot, nur zu empfehlen.

Wir kommen so um 15.00 Uhr in Bad Dürrheim an. Der Stellplatz hat 400 Plätze. Wir haben noch Glück, dass wir einen freien Platz bekommen. Nicht zu glauben.
Grund: es findet grad ein Treffen eines Clubs statt und zusätzlich ist ein Event von
Sea Bridge Tours vor Ort. Aber trotzdem: 400 Stellplätze und alle am Samstag belegt.....

Wir nehmen's gelassen, es funktioniert alles prima, und am Abend gehen wir dann ins Bad und geniessen das warme Nass mit intensiver Körperpflege im Anschluss. Genial.

Wir pfuusen dann wie die Herrgöttli - Solewasser tut wirklich mega gut. 

16.09.2019 21:22

Tag 7 - Bad Dürrheim 2

Sonntag, 15.9.2019
null Kilometer gefahren
Wir bleiben bei bestem Herbstwetter noch einen Tag in Bad Dürrheim - mit Baden inklusive

die schönen Weiden vom Gut Worrenberg in Sunthausen

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Wir nehmen's heute gemütlich, Willi geht nach dem Frühstück kurz zum Feuerwehrevent gleich nebenan, wo er sich dann gleich eine Weisswurst mit Brezel einverleibt. Ich bleibe derweil schön vor Ort und kann entspannt draussen am PC die Einträge bearbeiten. Später fahre ich mit dem Rad noch kurz nach Sunthausen, wo die Pferde von Worrenberg stehen - vielleicht entdecke ich wieder eine Perle darunter? Und so ist es: ich sehe Vivi, eine wunderbare 3 jährige Schimmelstute - die ist aber laut Aussage von Ferdi, den ich dann sofort kontaktiere, schon verkauft. Schade. Vielleicht besser so (smile). Ich wünsche jedenfalls dem neuen Besitzer viel Freude mit dem tollen Pferd.

Am Abend gehen wir wieder ins Solemar Sole-Bad - schön ruhig, wenig Leute - sehr angenehm. So ist uns der gute Schlaf gewiss. Es tut einfach gut.
16.09.2019 21:45

Tag 8 - Bad Dürrheim - Mengen

Montag, 16.9.2019
Km gefahren:   120    (28145-28265)
Da wir noch nach Ostrach fahren wollen, um die Aufbautüre nachkontrollieren zu lassen,

Stellplatz direkt an den Zielfinger Seen bei Sigmaringen

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verlassen wir Bad Dürrheim bei wiederum herrlichem Herbstwetter. Eine schöne Fahrt durch schon herbstlich anmutende Landschaften führt uns dann nach Ostrach, wo Herr Scheld uns empfängt, Er kann aber nur kurz zu Dienste stehen, weil wir keinen Termin vereinbart haben (wir sind eben sehr spontan) - die Firma Tegos hat viel Arbeit und wir keine Chance, unangemeldet reinzuschneien. Verstehen wir natürlich, und da die Türe ja einwandfrei funktioniert, verschieben wir die Garantie-Kontrolle auf ein anderes Mal, dann mit Voranmeldung.

Das Städtchen Mengen liegt ganz in der Nähe und hat einen Stellplatz, den wir sowieso mal besuchen wollten. Er liegt direkt an den Zielfinger Seen. Also fahren dahin und finden einen sehr gut gemachten Platz vor, der bestens passt.

Eine Radtour nach Mengen und rundum die Seen wird gemacht, bevor wir am Abend eine leckere Fleischsuppe vom Pixxel-Gasherd geniessen können. Das ist eine tolle, einfache Mahlzeit mit Gemüse und Fleisch und schmeckt im Womo immer besonders gut.
  • Mengen am See

  • Pixxel im Hintergrund

  • Mengen

  • Mengen

  • Brunnen in Mengen

  • Zielfinger See

  • Zielfinger See

  • Blick aus dem Pixxel

17.09.2019 22:02

Tag 9 - Mengen - Sigmaringen

Dienstag, 17.9.2019
km gefahren:   30     (28265-28295)

Nachdem Willi die Drohne über die Zielfinger Seen hat fliegen lassen, fahren wir weiter in

Zielfinger Seen mit Stellplatz am See

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Richtung Messkirch. Dort wird ein grosses Projekt in die Tat umgesetzt:
auf dem Campus Galli wird seit 5 Jahren ein mittelalterliches Kloster nachgebaut, wie es im 9, Jahrhundert gezeichnet und beschrieben wurde.
Der Tag ist perfekt für diese Zeitreise - zu Fuss laufen wir den Rundgang durch, sogar Dixie kann mithalten. Es ist sehr interessant und eindrücklich aufgebaut und gibt viele Eindrücke mittelalterlicher Bau- und Lebenskunst.

Tongeschirr fürs Mittagessen

Wir bekommen sogar mittelalterliches Essen serviert; Dennetle mit Speck, Karolinische Wurst oder Alblinsen mit Wurst und Met in Tonbechern.

Wir beschliessen, heute nicht mehr weit zu fahren, damit wir die Eindrücke auch entsprechend verarbeiten können. Sigmaringen bietet sich an mit einem nettem Stellplatz und vielversprechenden Radwegen.

Diese nutzen wir gerne für eine 25km lange Tour rund um Sigmaringen von Ober-nach Unterschmeien bis Inzigkofen Laiz wieder nach Sigmaringen, mit Donau-Radweg inklusive.
War eine tolle Tour und tut uns gut, sportliche Betätigung ist immer willkommen.
Es bleibt nachher noch schön Zeit, unsere Weiterreise zu planen.

18.09.2019 21:34

Tag 10 - Sigmaringen - Guxhagen Büchenwerra (Kassel)

Mittwoch, 18.9.2019
Km gefahren:    459  (28295 - 28754)
Uebernachtung: Camping Fuldaschleife
 Wir erblicken ein Schloss und einen schön blauen leicht bewölkten Himmel beim Tür-öffnen

Blick auf Schloss Sigmaringen

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und mit diesem Blick gibt's ein leckeres Frühstück. Dann suchen wir noch Wasser und finden es auf dem angrenzenden Campingplatz, weil beim Stellplatz die Wassersäule defekt ist. Alles auffüllen und Reste ablassen, das ist unsere Devise und das bewährt sich sehr gut. 

Unser nächstes Zwischenziel Richtung Norden ist Kassel. Eine Phase Carla Driver, zweite Phase Willi Driver. So legen wir dann knappe 500 km zurück. Wir müssen volle Konzentration fahren, es erfordert Achtsamkeit, denn es gibt viele Baustellen, viel Verkehr und viele sehr schnelle BMW's auf der Überholspur.

Ein kurzer Brunz- und Vesperhalt mitten unter den LKW's wird eingelegt und um 16.00 Uhr erreichen wir den ausgewählten Übernachtungsplatz in Büchenwerra, Guxhagen vor Kasssel, ein Campingplatz an der Fulda. Hier gibt's viele Gäste, die diesen Ort, etwas ab vom grossen Verkehr. als 1x Übernachtungsplatz nutzen und am anderen Tag weiterfahren.
Willi nimmt sich dann schön Zeit, um die "Büroarbeiten" für Fredi zu erledigen, derweil ich mich ausgiebig der Körperpflege widme (smile). Laaaaange duschen und crèmele - de bini grad wieder fit för weitere Taten - zb ein längerer Erkundigungrundgang mit Dixie, bevor es einen feinen Nüsslisalat mit Champignons und Ei und ein Rumpsteak zum Znacht gibt. Carla cooking - Willi makes the dishes (hihiii).

Dann wird geschlafen, damit wir morgen fit sind für die nächste Etappe Richtung Ostsee. Schauen, wie weit wir kommen. Ich hätte da noch so ne nostalgische Idee...…..

19.09.2019 21:25

Tag 11 - Büchenwerra Kassel - Lüneburg Adendorf

Donnerstag, 19.9.2019
Km gefahren: 380  (28754-29134)
Nach einer total ruhigen Nacht erwacht wieder ein schöner Tag. Er führt und nach Rethem

Verden die Stadt der Pferde

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an der Aller, wo ich gerne hin möchte, wenn wir schon hier in der Gegend sind. Da erwachen in mir einige Emotionen im Zusammenhang mit meiner Pferde-Karriere. Hier war ich früher öfters an der Verdener Pferdeauktion und habe einst ein Fohlen vom Züchter gekauft. In der Rethemer Fähre haben wir damals übernachtet und dinniert - es war immer so schön hier. So meine Erinnerungen……. Hier möchte ich gerne nochmals einkehren.

Heute aber eine Enttäuschung: die Rethemer Fähre steht einsam und verlassen da - das schöne Gasthaus ist geschlossen und der Betrieb eingestellt. Das ist ja traurig, aber leider Tatsache.

So fahren wir weiter nach Verden in den Niedersachsenhof, wo ich Willi auf ein feines Mittagsmahl einladen möchte - denn auch der Niedersachsenhof erinnert an schöne Zeiten und diese edle Gaststätte existiert noch in voller Pracht. Ein herrliches Menu belohnt uns für einige Kilometer Fahrt und wir lassen es uns gut gehen. Deftig Hausmannskost wird mit deutscher Höflichkeit serviert.

Verden ist die Stadt der Pferde und viele gute junge Pferde haben den Weg über die Verdener Auktion zu ihren neuen Besitzern gefunden - einst wie auch heute noch.
Die nächste Auktion findet wieder Mitte Oktober statt, also sind wir etwas zu früh hier (vielleicht besser so, sonst kommt doch noch ein Pferd nach Oberkulm ……… )

Es geht dann weiter nach Lüneburg. wo wir übernachten wollen. Der Stadt-Stellplatz ist leider voll und wir weichen auf den Stellplatz im benachbarten Adendorf aus. Wir werden dann morgen mit den Flyern das schöne Städtchen Lüneburg besichtigen. Muss sein denn "meine" Soap Serie "Rote Rosen" wird ja hier gedreht.... (smile).

20.09.2019 21:47

Tag 12 - Lüneburg - Lübeck

Freitag, 20.09.2019
Km gefahren: 95  (29134-29229)
Am Morgen radeln wir wie geplant mit dem Velo auf den schönen Radwegen nach Lüneburg

Lüneburg - die Stadt der roten Rosen

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hinein. Ein schöner Radweg führt uns durch den Heidewald und nach 7km sind wir in der City. Herrlich schmuckes Städtchen mit vielen kleinen Restaurants und Cafées und auch mit dem "drei Könige" alias Hotel Bergström, wo die Sendung rote Rosen gedreht wird,
Natürlich muss dort ein Foto gemacht werden.

Hier könnte man also glatt viel länger verweilen - klein aber fein und sehr viele schöne alte Gebäude, die durch den Krieg zum Glück nicht zerstört worden sind. Das ist halt hier immer ein Thema.

Wir fahren anschliessend weiter nach Lübeck, eine Hansestadt, die auch eines Besuches würdig ist. Wir fahren auf den mittig gelegenen Stellplatz direkt an einem Elbe-Arm und können fussläufig die Stadtbesichtigung angehen. Sehenswert alleweil, nur nicht so idyllisch und schmuck wie Lüneburg. Aber Lübeck ist natürlich auf ziemlich viel grösser und auch sehr geschichtsträchtig.

Ein wiederum sehr schöner (auch wettermässig) und eindrucksreicher Tag geht zu Ende und nach einem lecker selbst gekochten Abendessen Spätzle (Zucchetti) Bolo mit Hack und frischen Tomaten lässt sich gut den Abend geniessen. Etwas Fernsehen und natürlich die heutige Sendung "rote Rosen" noch anschauen (Carla) - heute mit einem speziellen Sentiment, wenn man doch den Ort des Geschehens nun in Natura gesehen hat.... (smile)

Streetfotos schwarz-weiss

21.09.2019 20:59

Tag 13 - Lübeck - Fehmarn Wulfen

Samstag, 21.09.2019
Km gefahren:   99   (29229 -28328)
Gestern haben wir beschlossen, noch weiter hoch zu fahren nach Fehmarn - ans Meer - die

Wulfer Hals Fehmarn

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Ostsee. Die Fahrt ist anfangs etwas mühsam (Baustellen) aber je weiter wir hochfahren, desto stiller wird es. Nach knapp 100 km haben wir es geschafft und erreichen den Campingplatz Wulfer Hals in Wulfen. Er ist ziemlich gross (fast schon zu gross) aber sehr sauber und gepflegt und ACSI geprüft, Wir wählen einen freien Platz und richten uns ein, mit Zaun für Dixie, denn es hat viele "Hoppler" (Hasen) auf dem Platz, die frech umherhüpfen. Hunde bitte an der Leine halten, sonst gibt's Hasenbraten......

Wir nutzen die Gelegenheit und machen eine Wäsche in der Waschstation, die prima eingerichtet ist. Dann wird das schöne Wetter genossen, es ist sonnig und etwas windig aber perfekt zum chillen. Baden könnten wir auch, ein schöner Swimming Pool wäre vorhanden...…….  aber mir ist das zu kalt.... brrrrrr und Willi muss man gar nicht fragen, ihm ist das Wasser halt zu nass (smile). Mit den Füssen etwas Meerwasser spüren, das reicht für den Moment.

22.09.2019 20:55

Tag 14 - Fehmarn Wulfen (2)

Sonntag, 22.09.2019
Null KM gefahren
Der Tag beginnt mit einem schönen Gruss von einer riesen Möve, die einen lauten Gagge

Sonnenaufgang in Wulfen

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auf unser Pixxeldach fallen lässt. Hihiii das tönt laut und sieht lustig aus. Das heisst aufstehen und sauber machen. Es hat sehr viele Möven und Krähen hier, also es konnte noch mehr solche Grüsse regnen...….

Wir machen dann eine lange wunderbare Velotour über Burg auf Fehrmarn nach Puttgarden und alles der Küste entlang wieder nach Wulfen zurück. 44km sind eine gute Bilanz für unseren täglichen sportlichen Einsatz.

In Puttgarden kommt eine Fähre von Dänemark an und viele Dänen reisen an, um im Border Shop alkoholische Getränke und Süssigkeiten einzukaufen. Dies ist ein unglaublicher Shop, der lediglich Weine, Bier, Schnaps und Süssigkeiten verkauft. Das läuft wie wahnsinnig, Busse aus Dänemark werden voll geladen mit diesen Waren. Wir schauen kurz in diesen Shop rein - wir finden die Preise nicht besonders günstig, aber für die Dänen ist das offenbar ein Schnäppchen, hier einkaufen zu können.

Item - das ist ja nicht unser "Bier" - wir radeln dem Meer entlang über unendliche Radwege der Insel entlang zurück nach Wulfen. Viele lauschige Örtchen und mehrere Campingplätze entdecken wir auf unserer Fahrt. Auch Fossilien sind an gewissen Stellen aufzufinden, Willi weiss genau, wo. Wir sind gute dreieinhalb Stunden unterwegs.

Das Wetter ist herrlich schön, der Wind kommt etwas auf. Wir führen Dixie noch etwas aus, bevor wir im campingeigenen Beizli etwas Znacht essen gehen. Wir werden begrüsst mit Moin (Morgen), es ist aber unterdessen schon 18.30 Uhr - hier sagt man den ganzen Tag als Gruss: Morgen (Moin Moin). Es tönt witzig, wenn man am Abend mit Moin begrüsst wird...…   Aber so sind die Sitten hier. Werd ich mal zu Hause testen, wie meine Gspändli reagieren, wenn ich sie mit Moin am Abend grüsse...…. 

23.09.2019 21:48

Tag 15 - Wulfen - Niendorf Poel

Montag, 23.09.2019
Km gefahren:     155  (29328 -29483)
Wir haben schon fast alles parat zur Weiterfahrt und nach dem Frühstück geht's 

ein Trabi in Mecklenburg Vorpommern gesichtet

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los. Das Navi ist programmiert und das nächste Ziel ist Travemünde, wo wir die Fähre nehmen in Richtung Wismar. Das Wetter ist wiederum sehr angenehm, nachdem es in der Nacht doch sehr windig war.

Wir können dann in Travemünde direkt auf die kleine Fähre fahren und sind im Nu über die Trave. Eine sehr schöne Fahrt durch weiträumige vorwiegend ländliche Gegenden führt uns an einen kleinen Strand vor Wismar. Dort machen wir einen kleinen Mittagshalt an einem total idyllischen Rastplatz vor Wismar mit toller Ostseesicht.

Wir setzen uns auf eine Parkbank und es gesellt sich ein einheimischer Radfahrer zu uns, mit dem wir ein angeregtes Gespräch führen und er uns xig gute Tipps gibt in Bezug auf sehenswerte schöne Orte in Meckleburg Vorpommern. Wir könnten mindestens einen Monat hier bleiben, bis diese alle gesehen hätten...….

Wir ziehen weiter nach Wismar, aber dort fahren wir weiter - die Stadt scheint uns nicht unbedingt sehenswert. Wir wollen lieber auf die Insel Poel, wo wir am Hafen von Nienberg einen schönen Stellplatz zum Übernachten finden. Eine Fischräucherei ist vor Ort und ein Versucherli von geräucherter Forelle wird goutiert. Herrlich,  mit einem Bierchen dazu passt das bestens. Die Sonne scheint noch herrlich angenehm und wir setzen uns mit unseren Stühlen ans Hafenbecken und lassen es uns gut gehen.

Ich bin immer wieder erstaunt und gefläscht von all den schönen Gegenden, die die Welt für uns bereit hält. Man muss nur hingehen und hinsehen - das ist total faszinierend. Wir geniesse diese Vielfalt. Immer wieder.       
24.09.2019 23:59

Tag 16 - Niendorf - Warnemünde

Dienstag, 24.09.2019
km gefahren:   71   (29483-29554)
Den kleinen Hafen in Niendorf verlassen wir, um ihn gegen einen grossen in Warnemünde

Kreuzfahrtschiff Norwegian Gataway läuft aus

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einzutauschen. Die Fahrt geht zuerst über Rostock, wo wie eine kleine Stadtbesichtigung einlegen und zum Chinesen essen gehen. Das schmeckt super und der Preis ist unglaublich klein - dafür kann man fast nicht kochen (smile)

Es ist der erste Tag, an dem der Himmel etwas Regen fallen lässt. Die Regenjacken können jetzt ihren Dienst erweisen. Aber nur kurz, dann wird's wieder sonnig und sehr angenehm.

In Warnemünde kommen wir gut an und steuern einen tollen Platz direkt am Schiffsverkehrsweg von Warnemünde an. Hier können wir nun schön "Schiffli luege". Es sind grad zwei riesen Kreuzfahrtschiffe im Hafen, die dann am Abend auslaufen. Die laufen nicht unter Schiffli. sondern eher unter überdimensionierte fahrende Hotels. Krass. Wir wollen sie beim Auslaufen fotografisch festhalten.

Ein kleiner Bummel im nahegelegenen Centrum und eine Velotour auf den langen Pier stehen an. Voll faszinierend, wie dieser Ort lebt, und zwar von Touristen noch und nöcher. Zum Glück ist nicht Sommerzeit, so können wir doch einigermassen easy durch die Promenaden schlendern. Hier steht ein Hotel am andern und ein schöner kleiner Strand lädt zum Baden ein.

Um 22.00 Uhr fahren wir dann nochmals zum Pier, um das Riesenbaby Aida Aura und das noch grössere Kreuzfahrtschiff Norwegian Gateaway zu fotografieren. Mit Stativ und allem Pipapo. Es gelingt (smile).

WIr haben heute wieder einmal sehr viel schöne, interessante und abwechslungsreiche Eindrücke sammeln können. Einfach nur herrlich - und mit einem tiefen Hornsignal auf dem Kanal schlafen wir himmlisch ein.
25.09.2019 21:21

Tag 17 - Warnemünde - Prerow Darss

Mittwoch, 25.09.2019
km gefahren:    64  (29554-29618)
Erst gegen High Noon verlassen wir Travemünde - mir gefällt es hier sehr gut. Es fahren

Am Prerower Ostseestrand mit em Velo unterwegs

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vereinzelt Schiffe vorbei, aber die beiden grossen waren gestern schon die Attraktion. Das merkt man auch auf dem Platz. Viele fahren ab und es wird leer auf dem riesigen Platz.
Auch wir ziehen weiter, zuerst auf die Fähre über den Kanal in Richtung Nord-Osten der Küste entlang. Eine ruhige schöne Gegend zeigt sich uns, vereinzelte Agglomerationen mit etwas Tourismus, aber im grossen und ganzen ist es hier in Mecklenburg Vorpommern etwas einfacher und ruhiger und es hat viele Naturparks rundum, die hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Über Ahrenshoop erreichen wir Prerow, die Destination, die Willi für heute ausgesucht hat. Sie liegt auf der Ostseehalbinsel Darss.

Hier fallen die vielen schönen Strohdachhäuser auf, die den Dörfern viel Charm verleihen. Solche Häuser sieht man sehr selten - hier passen sie wunderbar hin. Ganz ausserhalb des Ortes liegt ein ACSI Campingplatz, den wir aufsuchen wollen. Er ist im Naturschutzpark Vorpommersche Boddenlandschaft Darss und zieht unzählige Ornithologen und Vogelkenner an. Hier findet man unzählige Vogelarten und die Fans sind mit Feldstechern und Fotoapparaten und Stativen unterwegs.

Rundum sind Dünen und das Meer ist gleich angrenzend. Mit dem Fahrrad erkunden wir die Gegend und kehren grad rechtzeitig zum Pixxel zurück, bevor ein kleiner Regenschauer uns einholt. Für uns ist heute kein Fotowetter - grau in grau - die Sonne und somit die Farben fehlen.

Wir verbringen den Abend gemütlich im Pixxel und haben viel Zeit zum Lesen, Schreiben und ein paar Telefonate zu führen. Den Fernseher und das Internet lassen wir heute aussen vor - keins von beiden funktioniert hier am Ende der Welt. Aber: wer braucht schon einen Fernseher? Willi lässt ihn glaub ich zu Hause ausbauen - ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen...……………  (es stehen halt viele Bäume im Naturschutzpark).

Gegen einen gemütlichen fernseh- und internetfreien Abend in schöner Zweisamkeit ist nichts einzuwenden - In diesem Sinne: schloofed alli guet!

26.09.2019 23:24

Tag 17 - Prerow - Stralsund

Donnerstag, 26.09.2019
km gefahren: 58   (29618-29676)
Nach dem es die ganze Nacht schön geregnet hat, hört es pünktlich wie die Maurer am

Rathaus Stralsund

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Morgen um sieben auf. Die Sonne guckt hervor und ein schöner Tag beginnt. Er führt uns über die Halbinsel Darss durch eine schöne spezielle Landschaft mit viel Wasser und wenig Verkehr nach Stralsund, wo wir den neue eröffneten Stellplatz Rügenbrücke ansteuern, der nahe dem Stadtzentrum gelegen ist.

Einparken, Dixie bewegen und dann die Räder satteln und eine Stadtbesichtigung machen. Eine nette saubere Stadt mit vielen kleinen Sehenswürdigkeiten. Ein Snack gibt's für uns im Hafen, wo ein Schiff liegt mit dem Namen Corch Forck (ist aber ein Vorgänger des grad aktuellen Schiffes). Diente damals als Ausbildungsschiff für Schiffsoffiziere.

Wir durchkreuzen die Stadt und kehren nach 2-stündiger Tour zum Pixxel zurück. Der Stellplatz ist Spitze: alles vorhanden, was es braucht: Duschen, saubere Toiletten, Abwaschgelegenheit, Ent- und Versorgungsstelle für Wasser und alles sehr gepflegt. Und es hat genügend Plätze für alle. Top.

Und heute funktionieren auch TV und Internet ohne Probleme - geht doch (smile).
27.09.2019 22:24

Tag 18 - Stralsund - Rügen Altenkirchen

Freitag, 27.09.2019
Km gefahren:   62   (29676 - 29738)
Wieder regnet es etwas in der Nacht - das nehmen wir gelassen hin, denn Regen tut auch

auf dem Aussicht-Leuchtturm Kap Arkona Rügen 

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hier gut. Und wir haben ja gute Regenjacken. Tschüss Stralsund - war schön hier - wir ziehen weiter nach Rügen. Das Wetter bessert sich zusehends und wir kommen nach einer Überfahrt mit der Fähre bei Trent in Altenkirchen auf dem Knaus-Camping an. Schöner Platz direkt am Meer.

Wir nutzen die Gunst der Stunde, das heisst das immer schöner werdende Wetter und machen uns auf eine schöne Radtour zum nördlichsten Punkt der Insel nach Vitt beim Kap Arkona. Dieses kleine Fischerdorf liegt fast versteckt in den Dünen. Malerisch und pittoresk. Wir radeln gegen den Wind der Küste entlang weiter zum Leuchtturm nach Kap Arkona und bewundern nach 164 Stufen Aufstieg den schönen Ausblick über die Insel. Erinnert ein wenig an Irland...…. (chume grad Heiweh über noch Irland.... )

Wir radeln retour via Altenkirchen und lässt Willi kurz die Drohne fliegen. Gibt noch ein paar coole Bilder. Ein kleines Fisch-Z'nacht im Campingeigenen Restaurant rundet diesen schönen Tag ab. Und den Kaffee (duftet so herrlich im Pixxel) machen wir selber im Pixxel, wo Dixie wieder tiptop mit Hasenhag hütet.
28.09.2019 20:09

Tag 19 - Altenkirchen Rügen (2)

Samstag, 28.09.2019
Null KM gefahren
Heute morgen schlafen wir etwas länger als sonst - und es geht erst um 10.30 Uhr auf an
Blick über die Ostsee bei Juliusruh Altenkirchen

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an den Strand von Breege um Bernstein zu suchen. Dieser Strand hier in Juliusruh (so heisst der Ort) ist bekannt dafür, dass Bernstein angeschwemmt wird. Wir finden dann auch tatsächlich ein paar kleine Exemplare.
Mit den Velos halten wir zuerst noch kurz in einem schönen Wald an, wo es nur so wimmelt von Pilzen und wir viele Sammler sehen, die mit vollen Körben aus dem Wald daherkommen. Wir schauen aber nur und lassen alle Pilze stehen.

Während wir dem Strand entlang schlendern, kommen Regenwolken dahergeflogen und entleeren sich wunderbar über uns - hiiihiii wir werden also schön nass. Aber wir haben ja gute Kleider und uns ist jedes Wetter recht.

Bis wir wieder "zu Hause" ankommen, ist der Wolkenbruch vorüber und wir können die Kleider grad wieder zum Trocknen draussen aufhängen.

Des bleibt den Rest des Tages wechselhaft und das Pot au Feu, das auf unserem Menuplan steht, kommt da gerade recht. Es duftet herrlich im Pixxel - es braucht ein wenig Geduld, bis das Fleisch schön gar ist und wir dinieren können.

29.09.2019 22:31

Tag 20 - Altenkirchen Rügen - Greifswald

Sonntag, 29.09.2019
Km gefahren:   117       (29738-29855)
Der Morgen erwacht mit einem schönen Sonnenaufgang, der aber um Haaresbreite verpasst

Der Koloss von Prora Luftaufnahme Drohne William

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wird vom Fotografen. Etwas später wird es dokumentarisch festgehalten. Der Morgen bleibt trocken - wir verlassen den Knaus Camping in Altenkirchen gemütlich nach dem Frühstück und ziehen weiter der Küste entlang bis Prora.

Dort gibt's noch eine Besichtigung: Prora, der Koloss von Rügen. In Prora Binz betrachten wir das das längste Bauwerk der Nationalsozialisten, das viereinhalb Kilometer misst  Auf der Insel Rügen legte die NS-Organisation *Kraft durch Freude (KdF)" am 2. Mai 1936 den Grundstein für die Ferienanlage in Prora, die aus acht aneinandergereihten baugleichen Häuserblocks besteht. Wir parken den Pixxel kurz in einem Park und sehen uns diese Gebäude an. Verrückte Sache, die ihre Geschichte hinter sich hat (siehe Link).
Heute wie damals fasziniert und verstört Prora mit diesem Monumentalbau die Menschen.

Willi lässt noch seine Drohne fliegen, um ein Gesamtbild dieses Kolosses zu erstellen, denn vom Boden aus sieht man ja den ganzen Gebäudetrakt nicht auf einen Blick. Das klappt tiptop trotz starkem Wind und es gibt gute Aufnahmen.

Die Fahrt geht dann für uns weiter nach Greifswald, Dieses Städtchen wollen wir uns ansehen. Einen kleinen Stellplatz bei einem Camper Service nahe der Stadt in Hinrichshagen (4km mit dem Velo) wird angepeilt.

Die angesagten Regenwolken holen uns nun doch noch ein und wir verschieben die Stadtbesichtigung auf Morgen (wir haben ja Zeit) und machen uns einen gemütlichen Regennachmittag "zu Hause" im Pixxel. Nach 3 Wochen perfektem Reisewetter nehmen wir diesen Regen gelassen hin, denn es tut der Natur nur gut.

Wir kochen mal wieder schön gemütlich im Pixxel - der Kühlschrank ist danach fast leer und bereit für eine Neubefüllung. Mit romantischem Licht und dem leckeren gemüse- und garnelenlastigen Abendmahl (Willi hat für sich Garnelen-Spaghetti gezaubert - ich habe das restliche Gemüse in die Pfanne gehauen) geht dieser interessante Tag in die Nacht über - wir hoffen auf einen trockenen neuen Morgen. Den Wetterbericht lassen wir mal aussen vor...……..

30.09.2019 22:56

Tag 21 - Greifswald Hinrichshagen (2)

Montag, 30.09.2019
Null Km gefahren
Heute bleiben wir noch eine Tag hier auf dem "höumige" Stellplatz in Greifswald, denn der

Wechselhaftes Wetter heute

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Wetterbericht warnt deutlich vor dem starken Sturm "Mortimer", der über das Ostseegebiet ziehen soll und es regnet schon ziemlich stark. Wir wollen nichts auf die Spitze treiben und bauen einen zusätzlichen "Relax-Day" ein. Vernünftig, finde ich. Da wir früh auf den Beinen sind, satteln wir in einem trockenen Moment die Flyer und fahren nach Greifswald ins Zentrum rein.

Wir sind eben in der farbenfrohen Stadt eingefahren und schon regnet es erneut in Strömen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Haha wir werden auf jeden Fall pfludipflotschnass heute. 

Alles trocknen lassen und endlich mal wieder etwas im Omnia Backofen backen, Buch führen, Buch lesen und unser Büdeli auf Vordermann bringen - bei Regenwetter dankbare Tätigkeiten.

Am späteren Nachmittag dann wird's heller und freundlicher und die Sonne kommt sogar kurz hervor. Dann gibt's noch einen kurzen Fussmarsch in einen  nahegelegenen Markt um die Leere im Kühlschrank zu beheben.

Der Wetterbericht verheisst zwar schon das nächste Tief, aber Morgen geht's dann trotzdem weiter in Richtung Müritz oder Berlin - schaumemol.
01.10.2019 23:25

Tag 22 - Greifswald - Waren (Müritz)

Dienstag, 1.10.2019
Km gefahren:    94    (29855-29951)
Von Greifswald fahren wir weiter bei regnerischem Wetter nach Waren Müritz in die

Hafen von Waren Müritz

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Mecklenburgische Seenplatte. Obwohl wir ja eigentlich ziemlich viel mehr südlich fahren müssten, wenn wir der Sonne folgen wollten...…
Wir bleiben aber unserem Plan treu und ignorieren einfach das leichte Nass von oben.
Waren (Müritz) ist mit über 21.300 Einwohnern eine Mittelstadt und ein Kurort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.  Im Vorfeld stand diese Destination schon im Raum.

Der Stellplatz Blumen und Parken in Müritz liegt nahe Stadtzentrum. Nach einer nicht allzu langen Fahrt treffen wir beizeiten hier ein und können uns bestens positionieren mit schönem grünen Auslauf für unser Dixielein. Geht dann ganz einfach zum Brünzle…..

Nachdem Cook Carla ein Harry-Lunch mit Spaghetti und Zucchini gekocht hat, geht's dann trockenen Fusses zur Stadtbesichtigung. Herziges kleines Städtchen, das sicher im Sommer sehr gut besucht ist. Jetzt ist es angenehm belebt und freundlich gestaltet mit einem der berühmten grossen Marktplätze, wo leider grad kein Markt stattfindet.
Ein Kaffeehalt in einem der vielen Cafés steht auf dem Programm und Willi bekommt einen Pflaumekuchen nach "Oma Gerda*.

Der Abend verläuft wieder sehr harmonisch mit romantischem Flackerlicht und einem finalen Käffchen. Einige Whatsapps erledigen und dank Swisscom immer mit gutem Internet können wir auch alle anstehenden EDV-Angelegenheiten bestens erledigen.

Hier muss ich also nochmals erwähnen, dass die Aufrüstung der Swisscom zum freien Internetzugang auch im Ausland für uns grad zum richtigen Zeitpunkt erfolgt ist und wir dadurch in ganz Europa vernetzt sind ohne zusätzliche Kosten und Ausgaben. Jetzt, wo wir so viel unterwegs sind, ist das ideal. Da gibt's nun wirklich nichts mehr zu beanstanden. Es kann höchstens noch hapern, wenn der lokale Anbieter ein langsames Netzwerk anbietet, Dann ist auch Swisscom machtlos.

So, jetzt ist es schon wieder spät geworden - Zeit für Bettenhuusen……….
02.10.2019 22:09

Tag 23 - Müritz - Neustrelitz

Mittwoch, 2.10.2019
Km gefahren:    43    (29951-29994)
Nach einem kurzen Morgenrundgang im Städtli Waren Müritz und dem Trocknen lassen

Waren Müritz bei Morgensonne

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der nassen Abdeckungen an der erstrahlten Sonne fahren wir nun bei versöhnlichem Wetter mit Sonnenschein ein Stück weiter nach Neustrelitz, um auch dieses Städtchen noch kennenzulernen. Zudem wollen wir noch ein wenig Radfahren in diesem Seen- und Naturparkgebiet.

Auf dem mega schönen Stellplatz direkt am kleinen Hafen von Neustrelitz können wir uns wieder einen besten Platz aussuchen, bevor (am Abend) voll besetzt ist.

Für Dixie gibt's auch wieder das angrenzende "Brünzli-Wieseli" direkt vor der Haustüre und passt somit in unser Stellplatzschema. Das Wetter macht wunderbar mit und wir können die Radtour durch eine ländliche Idylle mit märchenhaften bepilzten Wäldern und über ausgewaschene sandige Velowege gut durchziehen. In dieser Gegend hat es sehr viele Naturschutzgebiete, die zu erhalten es sich lohnt. Der Neustrelitzer Stadthafen am Zierker See ist ein attraktives Tor in das Naturparadies der Mecklenburgischen Seenplatte.

Am Schluss der Radtour gibt's noch eine kleine Ortsbesichtigung von Neustrelitz und wir können am Springbrunnen in der City noch kurz die Flyer waschen, die etwas schmutzig geworden sind nach dieser Fahrt durch viele grosse sandige "Glunggen" (Wasserpfützen).

Weil wir so Fäns sind von Gemüse-Fleisch-Eintopf, wird auch heute so ein feines Pot au Feu gekocht (hatten wir schon vorsorglich eingekauft) und es verbreitet sich wieder ein super Duft im Pixxel. Es braucht dann halt immer ein wenig Geduld, bis die Mahlzeit bereit und gar ist, aber es lohnt sich alleweil. Wir können die Wartezeit heute gut überbrücken und uns vor dem Pixxel wieder mal an die Sonne setzen. Einfach schön so.

Am Abend noch den Sonnenuntergang festhalten (zumindest fotografisch) und dann im wohlig warmen Pixxel einen hoffentlich guten Film ansehen. Guet Nacht mitenand.

03.10.2019 23:15

Tag 24 - Neustrelitz - Strehla an der Elbe

Donnerstag, 3.10.2019
Km gefahren :  281     (29994-30275)
Den wirklichen tollen Stellplatz Neustrelitz verlassen wir nach einer regenreichen Nacht

in der Lutherstadt Wittenberg

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am späteren Morgen. Die Sonne scheint schon und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Dieser Donnerstag ist heute etwas Besonderes: wir sind ja in der geschichtsträchtigen Gegend rund um den 2. Weltkrieg, der ehemaligen DDR und heute ist der Tag der deutschen Einheit.  Ganz Deutschland feiert - wir mittendrin und es ist somit Sonntag und nicht Donnerstag.

Wir beschliessen, obwohl wir die Hauptstadt Berlin streifen, diese Stadtbesichtigung auf einen anderen Zeitpunkt zu schieben. Denn für Berlin braucht es ziemlich viel Zeit und mit Dixie im Womo geht das nicht so gut. Unser Navi führt uns nun trotzdem kurz durch Charlottenburg Berlin, und so sind wir doch wenigstens auf Berliner Boden gewesen.

Wir visieren die Lutherstadt Wittenburg an. Nachdem wir den Film "Zwingli" im Kino gesehen haben, müssen wir auch Luther noch die Ehre antun und seine Stadt begutachten.

Die Fahrt von fast 300 km läuft sehr gut, aber wir merken, es fahren ganz viele Berliner in die Richtung, wo wir herkommen, in die Müritzer Seenplatte. Die Schulen hier haben seit heute Ferien und wollen ins Naherholungsgebiet.

Wir erreichen Wittenberg kurz nach dem Mittag und machen uns zu Fuss auf den Weg durch die Luther Stadt. Es ist abartig ruhig hier - nur wenige Restaurants und Cafés sind offen und es hat auch kaum Leute im Städtchen.
Trotzdem ganz schön anzuschauen und wir finden auch noch das Lutherhaus, die Luther Kirche und ein Luther Beizli (smile).

Wir genehmigen uns einen kleinen Imbiss und fahren anschliessen weiter in Richtung Dresden. In Strehla halten wir an der Elbe zum Nachtlager an, denn es ist unterdessen doch schon spät geworden.
Um 18.30 Uhr kommen wir hier auf dem Stellplatz Strehla an, an dem wir mal wieder frei stehen können, Hier in Deutschland eher selten. Wir stehen hier sehr schön direkt am Elbeufer - fast schon idyllisch und fast alleine.
Morgen steht dann Dresden auf dem Programm.
04.10.2019 22:13

Tag 25 - Strehla - Dresden

Freitag, 4.10.2019
Km gefahren: 75  (30275-30350)
Eine ruhige Nacht geht in einen friedlichen Morgen an der Elbe über - das nächste Ziel

ein Trabi-Fan in Dresden

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ist Dresden. Nach unserem stets leckeren Frühstücksritual fahren wir die relativ kurze Strecke mitten in die Stadt Dresden, wo wir einen stadtnahen Stellplatz gefunden haben. Zwar etwas schwierig, einen geeigneten Platz zu finden, weil es ein gemischter Parkplatz ist, wo noch viele Auto stehen, Aber wir werden bald fündig und können gleich los in  die Stadt. Natürlich, nachdem Dixie ihre Bewegungseinheiten erhalten hat (ist ja klar) - mitnehmen können wir sie ja leider nicht.

Die Stadt ist fussläufig gut erreichbar - sie strotzt nur so vor lauter riesiger Gebäude und Kirchen, die aber alle sehr dunkel daherkommen. Dresden ist im 2. WK grossflächig zerstört worden, so durchmischen sich die alten mit den neu renovierten und neu erstellten Gebäuden und ergeben dadurch ein interessantes Stadtbild.

Die Frauenkirche steht als erstes auf dem Programm, denn Willi meint, wer in Dresden ist, muss diese Kirche gesehen haben. Also stellen wir uns in die schon lange Reihe von Besuchern, die da rein gehen wollen. Dann beginnt es zu regnen - wir warten geduldig - 13.00 Uhr sollen die Türen geöffnet werden. Es ist unterdessen 13,15 Uhr, es regnet immer mehr und die Türen der Kirche sind immer noch geschlossen.

Wir entschliessen uns, zuerst einen Kaffee zu trinken und zu warten, bis die lange Menschenschlange sich aufgelöst hat. So machen wir das. Der Regen hat aufgehört, die lange Schlange hat sich aufgelöst und wir können die Frauenkirche tiptop besichtigen.

Der Stadtrundgang kann sich unendlich in die Länge ziehen, denn es gibt so viel zu sehen.
Die Tour beenden wir mit einem feinen Mittagessen um 15.00 Uhr in einem der vielen gemütlichen Restaurants.
Morgen wollen wir dann eine Sight Seeing Tour mit dem Doppelstockbus machen. Schauen wir mal, wie sich das Wetter entwickelt. Wir sind guter Dinge.

05.10.2019 22:17

Tag 26 - Dresden - Pirna

Samstag, 5.10.2019
Km gefahren: 22  (30337-30359)
Es regnet die ganze Nacht und am Morgen lässt es zum Glück ein wenig nach. So starten

pfund's schönster Milchladen der Welt in Dresden

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wir unser Vorhaben, mit den roten Doppeldeckern eine Stadtrundfahrt zu machen - (ps: im mdr läuft grad ein live Konzert aus Dresden 50 Jahre Kulturpalast Dresden - da sind wir heute durch gelaufen...….).

Eine Führung zeigt so vieles, das man zu Fuss gar nicht erahnen kann und der perfekte Kommentar dazu war äussert interessant. Die Fahrt dauert anderthalb Stunden und wir haben einen Logenplatz in vorderster Front im 1. Stock. Perfekt.

Es gibt einen kleinen Zwischenhalt beim schönsten Milchladen der Welt: pfunds.de an der Bautzner Str. 79, Ein bekannter Senfladen gleich daneben - da wird Umsatz gemacht. Aber es lohnt sich wirklich, da einen Blick reinzuwerfen. Wir durchqueren viele Stadtteile von Dresden und erfahren spannende Hintergrunddetails.

Nach dieser Fahrt haben wir uns einen Dresdener Kaffee verdient und ein leckeren Dresdener Keks dazu.

Auf unserem Stellplatz herrscht ein bisschen Chaos, da gleich im Stadion hintendran ein wichtiges Fussballspiel stattfindet (Dresden gegen Hannover 96) und somit ist der Platz voll gestellt mit vielen Autos. Wir kommen fast nicht mehr raus. Aber Driver Willi schafft das und so sind wir nach kurzer Fahrt schon in Pirna, unserer nächsten Station.

Pirna ist eine kleine Stadt romantische Stadt mit historischem Stadtkern und gilt als das Tor zur Sächsischen Schweiz. Wir besichtigen auch dieses Städtchen noch, aber nach dem wir so einen schönen Stadtrundgang in Dresden heute schon erlebt haben, ist Pirna eher kein Highlight für uns. Klar, es ist kalt geworden, regnerisch und alle Geschäfte sind schon geschlossen (16.00 Uhr). So strahlt das Städtchen nicht gerade reges Leben aus. Bei eitel Sonnenschein sähe das sicher auch gleich ganz anders aus. Schöne alte Gebäude sind aber auch hier zu bestaunen und einige Fotos können wir noch schiessen.

Wir sind mit der kleinen Elbefähre vom Stellplatz über die Elbe in die Altstadt geschippert und gehen nun zu Fuss wieder zurück zum Pixxel. So haben wir für heute doch einige Kilometer in den Beinen.

Schön ein bisschen heizen und die vielen schönen Eindrücke von heute verarbeiten. Facit: Dresden - wir kommen wieder - tolle Stadt.

06.10.2019 22:55

Tag 27 - Pirna - Königstein

Sonntag, 6.10.2019
Km gefahren:  17  (30359-30376)
Wir verlassen Pirna in Richtung Tschechien nach Königstein. Dort ist die Sächsische Schweiz

ein Selfie von Drohne

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und weil wir ja schon bald auf dem Heimweg sind, schnuppern wir ein wenig Schweizer Luft in der sächsischen Schweiz.

Wir wollen nochmals auf einen Campingplatz, weil sie Sonne etwas gefehlt hat die letzten Tage und unsere Stromversorgung (Pannels) Nachschub verlangt. Ist auch gut für Toilettenentleerung, weil an manchen Orten ist das etwas problembehaftet, weil das frische Spülwasser fehlt.

Hier in Königstein an der Elbe, auf dem Treidlercamping (übrigens direkt an der Bahnlinie Prag-Dresden-Bernlin), wollen wir das alles wieder auf Vordermann bringen und zudem die tollen Radwege der Elbe entlang nutzen. Das Wetter lädt dazu ein. Es ist kühl aber trocken und zum Radeln ideal.

Willi hat hier mal wieder einen Berg gefunden, den wir natürlich sofort hochradeln. Wir überqueren zuerst die Elbe mit der Fähre nach Rathen und radeln dann den Berg hoch. Dort kann Willi dann die Drohne schön fliegen lassen - hoch über der Elbe und der sächsichen Schweiz, Wir sehen den Lilienstein. Dann wieder runter an die Elbe und gesamt 30 km Tour gemacht. Spezielle Gegend, auch ziemlich östlich angehaucht - man versteht den Dialekt kaum - heeee?

Den Abend verbringen wir mit Spaghetti agli Aioli (Willi Cook) gemütlich im Pixxel - heute alles trocken geblieben, alle Geräte aufgeladen inkl. Batterien der Flyer. So können wir morgen gut gerüstet und alles aufgefrischt weiterreisen.

Uebrigens: die Bahn hört man alle paar Minuten durchfahren - jetzt ist es 22.35 Uhr - gewöhnungsbedürftig - smile) Vielleicht müssen wir ein Schlaflied singen.... hihiiii
07.10.2019 22:47

Tag 28 - Königsgtein - Pirna

Montag, 7.10.2019
Km gefahren:  39  (30377-30416)
Nach einer von Eisenbahnzügen beherrschten Nacht, die gefühlt fast durchs Womo rasten,

Blick von der Bastei auf die Elbe bei Rathen

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werden wir zusätzlich noch von früh fahrenden Lastern geweckt, was uns das Aufstehen sehr erleichtert. Wir verlassen also diesen Platz gerne und ziehen weiter auf den Königstein, Da steht eine Bastei, eine Felsformation, Felsenburg Neurathen, die Willi gerne anschauen will. Die Felsenburg Neurathen ist die Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg im Elbsandsteingebirge in Sachsen.

Felsenburg Neurathen

Felsenburg Neurathen


Eine kurze Fahrt bei schönstem Herbstwetter durch ein prächtiges Gebiet führt uns auf den Berg hinauf, wo wir gestern schon mit den Flyern gefahren sind. Also muss auch der Pixxel ein wenig bergsteigen, bis wir auf dem Plateau ankommen. Ein picobello Parkplatz finden wir vor. Kurz einparken, Dixie ausführen, Velos bereitmachen und los geht's.

Die Festung ist ca. 4km entfernt und es sind schon sehr viele Besucher unterwegs, die die gleiche Idee hatten wie wir. Obwohl es doch erst 10.15 Uhr ist ... . Aber die Schulferien haben hier in Sachsen begonnen und das Wetter ist toll und lockt die Menschen in die schöne Natur.

Die Besichtigung der Festung ist faszinierend. Wir nehmen uns Zeit, überall reinzuschauen und stägeli uuf, stägeli ab über all die Felsen zu steigen und die Aussicht zu geniessen.

Ein kleiner Imbiss gibt's dazu, dann geht's mit den Flyern  zum Pixxel zurück. Dort trinken wir noch einen leckeren Kaffee und setzen uns noch ein weinig an die warme Sonne.

Wir entschliessen uns, nochmals auf den nahegelegenen Stellplatz in Pirna zu fahren. Dann können wir das schöne Wetter noch ein wenig geniessen und das Städtchen Pirna auch nochmals besichtigen, bevor wir dann morgen eine grössere Strecke in Richtung Heimat fahren werden.

Der Wetterbericht ist so, dass für die nächsten beiden Tage Regen vorhergesagt wird in unserem Reisegebiet. Wir wollen das zum Fahren nutzen, bis wir dann in Bad Dürrheim nochmals einen SPA-Stopp einschalten wollen,

Ein herrlich schöner Tag geht zur Neige und wir freuen auf eine etwas geruhsamere Nacht ohne Eisenbahngeräusche alle paar Minuten.... (gähn).

08.10.2019 23:18

Tag 29 - Pirna - Auerbach Oberpfalz

Dienstag, 8.10.2019
Km gefahren; 322  (30405-30727)
Heute Regentag - Reisetag. Wir nehmen die erste Etappe unsere Rückreise unter die Hufe

hier in Eber Chep, Tschechien, finden wir Steinpilze.....

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Wie vorausgesagt setzt der Dauerregen ein. Grad recht zum Fahren und wir müssen doch noch etliche Kilometer zurücklegen bis zum Heimathafen. Unsere Anlaufstelle ist heute Auerbach in der Oberpfalz, ein Stellplatz, der grad neu eingerichtet worden ist und im Promobil gut beschrieben wird. Es liegt auf unserer Strecke und passt für heute bestens.

Willi findet eine schöne Route, die noch durch Tschechien führt und wir können schöne Landschaften entdecken trotz des Dauerregens. Wir wechseln uns schön ab mit Fahren und so ist das gar kein Problem. Angepasst an die nassen Fahrbahnen geht's gut voran.

In der Region  Chep Eber in Tschechien sehen wir tolle Wälder, in denen wir die Steinpilze förmlich riechen können. Am Strassenrand werden diese Steinpilze direkt angeboten und wir entschliessen uns, einige davon zu erwerben (es ist einfach zu nass um selber finden zu gehen). Und schon sind wir stolze Steinpilzbesitzer (hihii).

In Auerbach kommen wir schön zeitig an und der Chef Herr Beyerlein begrüsst uns höchstpersönlich. Schmucker Platz individuell eingerichtet und einige Plätze sind eingeschottert und für diesen Regentag optimal geeignet. Alles bestens hier.

Willi bereitet die Steinpilze als Vespermahlzeit zu - die schmecken einfach hammerhaft und als kleine Vorspeise wunderbar.

Am Abend kehren wir im heimeligen Beizli "Schlupfloch" des Stellplatzes ein, das total gemütlich und romantisch eingerichtet ist. Es gibt Hausmannskost vom Chef (er ist Koch) selbst zubereitet nur für uns Wohnmobilisten (mit uns 4 an der Zahl) also sehr individuell. Es gibt: Fleischroulade, Kartoffelkloss und Rotkraut - wirklich mega guet. Es wird ein sehr unterhaltsamer Abend mit uns 4 Wohnmobilisten, der Serviertochter und dem Chef Beyerlein. Es wird gefachsimpelt und mit einem grossen Bier angestossen. Passt sehr gut für diesen regenreichen Tag. Merci für die nette Gesellschaft.
Wir pfuusen heute bestimmt sehr gut in dieser lauschigen Umgebung.

09.10.2019 22:59

Tag 30 - Auerbach - Bad Dürrheim

Mittwoch, 9.10.2019
Km gefahren:     366      (30727 - 31093)
Heute folgt Fahrtag Nr. 2 - Ab Auerbach, wo es in der Nacht wieder schön geregnet hat

grosse Aufmerksamkeit beim Fahren gefordert - viele LKW's unterwegs


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hat. bis Bad Dürrheim, wo wir nochmals das Solemar besuchen wollen. Wir verabschieden uns von unseren netten Womo-Nachbarn aus Görlitz, mit denen wir gestern den Abend verbracht hatten, und vom Koch Herrn Beyerlein, der auch noch Stellplatzchef ist.

Die heutige Strecke umfasst 366 Km, vorwiegend auf Autobahnen. Es ist eine grosse Herausforderung, auf diesen Strassen in der Agglomeration von Grossstädten zu fahren (Nürnberg, Stuttgart), wo der Verkehr enorm ist und die Autobahnen mit sehr vielen Baustellen und tonnenweise (im wahrsten Sinne des Wortes) Lastern gespickt sind. Höchste Konzentration erforderlich. Wenn ich mir diesen Wahnsinnsverkehr so ansehe, dann stecken wir wohl mitten im CO2-Pool.

Wir kommen trotzdem gut voran, weil wir fast die ganze Zeit auf der Überholspur fahren können. Für die LKW's besteht auf dieser langen Strecke ein Ueberholverbot (wir sind zum Glück kein LKW) und so fahren wir (wegen Baustellen) an kilometerlangen LKW-Kolonnen vorbei immer darauf bedacht, dass nicht doch einer ausschert. Dies ist aber zum Glück nicht der Fall, alle fahren vorbildlich. Willi und ich teilen uns die Stecke auf: halbe-halbe - der Pixxel läuft prima.

Um 15.00 Uhr kommen wir wohlbehalten in Bad Dürrheim an, plündern noch kurz den Lidl (wir gehen mit "Gluscht" einkaufen) und stellen uns dann auf den wieder sehr gut besetzten Stellplatz beim Solemar.

Passt alles - Mittagessen auftischen - kleine Siesta und dann ab ins wohlige Solebad. Es ist herrlich, es regnet uns auf die Köpfe, während unsere Body's im warmen Solewasser plantschen. Simply best way of Relaxing. Merci für de gueti Tag.
10.10.2019 23:09

Tag 31 - Bad Dürrheim (2)

Donnerstag, 10.10.2019
Null Km gefahren
Heute morgen bleibt uns der Regen treu. Gut um Baden zu gehen, Nachmittags hellts auf

unser Standort in Bad Dürrheim Platz Nr. 74 mit Hundezaun

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und ein kleiner Rundgang in Bad Dürrheim mit dem Fahrrad ist angesagt. Dann auch wieder mal den Omnia nutzen und etwas ausprobieren, Das macht Freude zum ersten das Machen, zum zweiten das Essen. Schmeckte auf jeden Fall gut. Blumenkohlauflauf mit Hacktätschli, überbacken.

Da heute der Welthundetag ist, bekommt auch Dixie etwas vom Hackfleisch ab.
16.10.2019 10:31

Tag 32 - Bad Dürrheim - Oberkulm Wynental

Freitag, 11.10.2019
Km gefahren:   130    (31093-31223)
Jetzt ist es soweit: wir fahren wieder in den Hafen der Heimat nach Oberkulm. Den Indian

Oberkulm bei prächtigstem Herbstwetter

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Summer bringen wir mit. Eine wiederum wundersame und wunderbare Reise geht zu Ende.
Vielen Dank für die vielen schönen Momente, Erlebnisse und Eindrücke, die wir haben mitnehmen dürfen. 

Das Ende einer Reise ist immer auch der Anfang einer neuen Reise.
In diesem Sinne - nächste Tour wird geplant …..